Incineration et Kyoto

Luxemburger Autofahrer zahlen für Müllhalde im Salvador. Wie uns Minister Lucien Lux in einer grossen Luxemburger Tageszeitung am 17. Dezember mitteilen lässt , wird Luxemburg, als Enstschädigung für seine CO2-Emissionen und als Ablass für seine Umweltsünden und Limousinen, eine Mülldeponie im Lande El Salvador finanzieren. Zusammen mit einem anderen kleinen Projekt in Chile mehr als vier Millionen Luxemburger US-Dollar über drei Jahre ! Mit solch einer Summe kann man natürlich glänzen in Bali vor 15 000 Delegierten, die in Jets angereist sind und in Luxushotels übernachten Wie eine Müllhalde umweltfreundlich sein kann, das Klima verbessert,  oder wer genau an diesem Geschäft verdient, ist nicht  klar. Jedenfalls nicht der arme Salvadorianer. Vielleicht Al Gore ? Warum in diesen Ländern, die in ihrem Schutt ersticken, nicht sofort in eine neue „SIDOR“ investieren. Und Energie und Strom produzieren in einer solchen modernen Verbrennungsanlage ausgerichtet mit fachgerechten Filtern. Niemand jedenfalls bastelt noch an neuen Müllhalden in Europa, wegen der vielen dadurch bewirkten Umweltschäden.  In Frankreich, Belgien, Deutschland ist solches sogar verboten, nicht aber in Luxemburg. Denn Müllverbrennungsanlagen sind in unseren Ministerien noch tabu, und wenn ein Entwicklungsland ein solches Projekt bei uns einreicht, geht es in den Schreibtischen der grünen Staats- oder Stadtdiener verloren. Auch wenn es sich um ein Projekt handelt, welches Krankenhausmüll sauber entsorgen will. 4 Millionen ! Damit könnte man während drei Jahren alle Kinder retten, die an Malaria und Cholera sterben werden, problemlos (genaueres bei lutgenp@gms.lu) , und noch tausenden von ihnen ein Universitätsstudiem zahlen. Aber Luxemburg steckt dieses Geld lieber in einen Haufen Dreck. Lux vitae luceat eis. Pierre Lutgen


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