Unsere neue staatsreligion

 Unsere neue Staatsreligion Seit Menschengedenken hatten wir Angst vor der Natur. Und versuchten die Elemente zu besänftigen indem wir sie einbanden in eine Religion und zu Göttern krönten, Sonne und Mond, Isis und Osiris, Jupiter und Neptun. Zum Gespräch mit diesen kapriziösen Gottheiten brauchte man Spezialisten und Vermittler und so enstand die Klasse der Hohepriester, Ayatollahs und  Gurus. Unsere Generation ist gekennzeichnet durch einen starken Verlust an Respekt für frühere Gottheiten, Heilige und deren Vermittler. Dieses aber bewirkt ein psychologisches Vakum welches man nur durch eine neue Religion auffüllen  kann., den Klimawandel. Jupiter wird ersetzt durch Kohlendioxid,  Nymphen durch Pandas,  Hohepriester durch Wissenschaftler und deren Geldgeber. Wissenschafler aber sind Menschenkinder wie wir, und drehen sich oft wie Wetterhähne mit dem Wind : vor 600 Jahren glaubten noch alle Wissenschaftler, dass die Erde Zentrum des Universums wäre, vor 400 Jahren glaubten sie alle an Hexen, vor 200 Jahren waren alle überzeugt von der Ueberlegenheit der weissen Rasse und vor 30 Jahren prophezeiten sie uns eine Eiszeit. Vor diesen Warmluftdogmatikern und Sintflutpropheten sollen wir jetzt in die Knie fallen und bei ihren Tempelverkäufern Biosprit und Solarzellen kaufen. „Wenn Menschen aufhören an Gott zu glauben, dann glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche“, sagte der praktizierende Katholik Chesterton Die früheren Todsünden werden verdrängt durch neue wie zum Beispiel Unkeuschkeit durch Atomstrom, und lässliche wie Diebstahl durch Gasemissionen. Aus „Du sollst nicht lügen“ wird „Du sollst nicht fliegen“. Alte Gebote werden ersetzt durch andere, der Freitagsfisch durch Biomöhren, Fasten  durch Velofahren, Mitleid durch akute Zahnfüllungen.  Man geht nicht mehr zur Beichte, aber fährt zum Recyclingzenter. Klimabündnisgemeinden verdrängen die Pfarrgemeinden. Häretiker und Ungläubige darf man heute nicht mehr verbrennen oder vergiften wie man es mit dem frechen Sokrates tat, man versucht aber sie maultot zu machen. Nur religiöse Fundamentalisten zeigen dieselbe Intoleranz und in Luxemburg  haben auch wir unsere Treibhausjihadisten und Scharia-anhänger. Wie in der kommunistischen Religion gibt man die eigene menschliche Freiheit auf,  weil man uns und unsern Kindern eine bessere Zukunft verspricht.  Armutsgelübde und Weltfremdheit gibt es in allen Religionen, zum Klimawandelglauben gehört Technikfeindlichkeit  und eine Rückkehr zur Lebensweise unserer Vorfahren oder jener der Naturvölker. Auch wenn das bei uns zu Miserabilismus führt und in den Südländern zum Hungertod. Unsere Mutter Erde, auch Gaia genannt, leidet sowieso an einer Ueberzahl an Menschen.. Der Garten Eden liegt auch nicht mehr unter einem Palmenhain am Euphrat, sondern im Urwald am Amazonas. Es gibt dort genfreie Bananen, aber man stirbt mit 40 Jahren durch Hunger und Malaria. Wohl könnte man diesem Massenmorden durch Stechmücken Einhalt gebieten, wenn es nicht das unsinnige und kriminelle DDT-verbot gegeben hätte. 50 Millionen Malariatote in dreissig Jahren, ein blutiger, dunkelgrüner Rekord. Unsere Urgrossväter hatten es in ihrem Hexenwahn  nur auf einige Tausend Scheiterhaufen gebracht. Auch  für andere Religionen oder Sekten gelten heutzutage Mückenfang, Schutzimpfung oder Bluttransfusion noch als Tabu  Im Mittelalter zogen Bettelmönche durch unsere Gefilde, jetzt sind es Klimagurus und Umweltverbesserer. Während Prediger und Hausierer früherer Zeiten auf Schustersrappen herumwanderten, fliegen Klima- und Umweltexperten jetzt im Jet durch die Welt, von Rio nach Bali, von Nairobi nach Kyoto. Und so wie früher in den Klöstern die Söhne und Töchter der Adligen im Hauptgebäude wohnten, reisen heute die Umweltfunktionäre in der Businessclass, während die Laienbrüder, die Freiwilligen der NGOS, ob alt oder jung, in der Touristenklasse mitreisen. Der Umweltminister wird zum Kultusminister und braucht dazu sein Lux-mobil um von einem Bahnhof zum andern zu fahren, mit Chauffeur. Die Laien und Plebäer haben ja auch ihren Chauffeur im Autobus. Angst schüren war immer ein wichtiges Instrument für religiöse Vermittler, Angst vor dem Weltuntergang, Angst vor Hades und  Hölle, Angst vor Rinderwahn, Angst vor dem Ozonloch, Angst vor der Vogelgrippe oder Angst vor einem warmen Sommer. Zu viel Regen, zu viel Sonne, zu viel Wind, zu viel Wärme,  alles ist Mahnung, Menetekel, Sünde, Schuld..  Man kann diesen Albdruck aber lindern durch Klimagelübde, Opfergaben und  Bussgelder für den Bau eines Tempels oder einer Windmühle. Kyotozertifikate ersetzen Ablässe und sind doch nichts weiter als Börsenspekulationen mit Verschmutzungsrechten. Al Gore verdient ein Riesengeld mit seinen unglaublichen und unglaubwürdigen Prophezeiungen. Uns Steuerzahler aber kostet es ein Heidengeld, für Klimagemeindebeschilderung in unseren Gefilden oder Müllhaldemethangasauffang-verbrennungseinrichtungen in den Tropen. In seiner Neujahrsbotschaft hat der Pabst sich dieses Jahr auch sehr kritisch geäussert zur Klimahysterie, die seinen Worten nach mehr auf Aberglauben als auf Wissenschaft beruht. Der christliche Glaube in unsern Ländern hat sich glücklicherweise entblösst von dem meisten religiösen Amuletten und Weihrauchberäucherungen. Er hat seine Machtstellung im Staat verloren. Der Herr Pastor im Dorf ist zum Mitbürger geworden. Vielen tut das weh. Uns als gläubige Christen freut es. Pierre LutgenHostertJean HeinenHowald


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