Heilkräuter: Afrikas grosse Hoffnung

 

 

 

IFBV-Belherb besteht aus einer humanitären ONG und einer Arbeitsgruppe von Aerzten und Wissenschaftlern, deren viele aus Belgien. Hauptziel der Verbindung ist der Kampf gegen Tropenkrankheiten mit Heilpflanzen in Zusammenarbeit mit Aerzten und 8 Universtäten in Afrika  und 4 in Südamerika.

Nach Angaben der WHO finden heutzutage 80% der Menschen Heilung und Gesundheit mit Pflanzen und die Zahl nimmt zu.

Im Kampf gegen Tropenkrankheiten müssen Schulmedizin und chemische Arzneien leider ihren Misserfolg erkennen. Gegen Malaria z.B. erleiden Monotherapien eine nach der andern, dass die Parasiten resistent werden, vom Chloroquin zum Mefloquin, zum Lumefantrin und jetzt zum Wundermolekel Artemisin. Nicht nur im Fernen Osten, sondern auch in 8 afrikanischen Ländern.

Zudem sind 50% der jetzt in Afrika verkauften Antimalariapillen Fälschungen. Ein Massenmord!

Artemisinin stammt aus der Pflanze Artemisia annua, welche die Chinesen seit Jahrtausenden einsetzen gegen Malaria und Fieber. Aber diese aussergewöhnliche Pflanze enthält Dutzende anderer Substanzen, welche aktiv gegen Malaria sind.

 

Unser Kampf gegen Tropenkrankheiten basiert ausschliesslich auf Pflanzen. Die Kenntnisse und Erfahrungen unserer Partner im Süden sind eine Goldmine. So haben wir erfahren, dass einheimische Artemisia-arten, wie z.B. Artemisia afra und Artemisia maritima eventuell wirksamer sind gegen Malaria als die chinesische Artemisia annua, aber sie enthalten nicht das Artemisinmolekül der Pharmapillen, an denen die WHO nebenbei 6% verdient.

Obschon aus obskuren Gründen die WHO klinische Versuche mit Artemisia annua streng verbietet, haben wir mit unsern afrikanischen Partnern solche Versuche gefahren in 9 Ländern und bestätigen können an Tausenden von Malariakranken, dass der Tee 95% der Fälle vollkommen heilt. Dies gilt auch für Artemisia afra und maritima, so dass wir das Verbot von Artemisia annua durch die WHO und ein irrsinniges belgisches Gesetz umgehen können. In Afrika haben wir jetzt Pflanzungen in 16 Ländern.

In Luxemburg und Deutschland aber kann man Artemisia annua in den Apotheken kaufen. Trotzdem wollen wir unsern Tee nicht in Europa verkaufen oder verteilen um ein böswilliges Gerichtsverfahren zu vermeiden.

Denn WHO in Genf und ITG in Antwerpen wehren sich gegen Versuche und Forschung mit der Artemisia annua Pflanze. Ein luxemburgisches Forschungsprojekt mit der Universität in Dakar wurde so im Keim erstickt.

 

Obschon Bigpharma-WHO behaupten, und vielleicht mit Recht, dass ihre Pillen nicht präventiv wirken, konnten wir in mehreren Ländern feststellen, dass Leute welche einige Tassen Artemisiatee pro Woche trinken kaum noch malariakrank werden. Die Universität Makerere mit dem Gesundheitsministerium in Uganda hat dieses in mehreren wissenschaftlichen Veröffentlichungen beschrieben und das Produkt ARTAVOL auf den Markt gebracht. Während meiner rezenten Reise in Madagascar konnte ich mit Genugtuung feststellen, dass die Firma Homeopharma in Einverständnis mit dem Gesundheitsministerium Artemisiaannuatee verkauft, sowie viele andere Heilkräuter. Ein konkretes Beispiel vom Einsatz der jungen afrikanischen Aerzte welche sagen: Malaria ist unser Problem, unsere Aufgabe und wir werden unsere Lösung finden.

 

So haben sie zeigen können, dass Artemisiatee auch gegen Bilharziose, Schlafkrankheit, Leishmaniasis, Cholera, AIDS, Krebs, Typhus und Durchfall wirkt. Eine unglaubliche Hoffnungsquelle für den schwarzen Kontinent, wenn man sieht, dass mit einigen Euros eine Heilung erwirkt werden kann für 90% der Einwohner für welche die europäischen Heilmittel unerschwinglich sind. Mit unsern Partnern wollen wir die Anwendung von Heilkräutern nur auf solide medizinische Kenntnisse und Forschungen mauern, müssen aber feststellen, dass Malariapillen der Pharmakonzerne oft auf schwachen Füssen und Dogmen beruhen und unglückliche Nebenwirkungen haben.

 

Medizinstudenten haben auch zeigen können, dass gemahlene trockne Blätter wirksamer sind als die Infusion in heissem Wasser, sei es in Gelatinkapseln oder als Pulver gemischt mit Peanutbutter.

 

Eine andere Katastrophe welche voraussehbar war, ist der Missererfolg, der mit dem giftigen Pyrethroid getränkten Moskitonetze. Millionen dieser Netze wurden mit unsern Steuergeldern finanziert und verteilt. Das Resultat ist null, aus vielen Gründen, sei es nur weil dieses Pestizid seine Wirkung verloren hat. Bleibt aber ein Riesengeschäft für Hersteller aus dem Norden. Unsere Partner in Burundi und Kenya haben aber bewiesen, dass man mit einfachen Pflanzenextrakten, wir z.B.  Katzenminze, man sich die Mücken wirkungsvoll vom Leib halten kann.

 

Das Ziel unserer ONG bleibt: eine Artemisiapflanze in jedem  afrikanischen Hausgarten.

 

lutgenp@gms.lu

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